Wir kämpfen gegen Doping

An den Meisterschaften der SNBF dürfen nur Athlet/innen teilnehmen, die seit mindestens 10 Jahren keine verbotenen Substanzen zu sich genommen haben. Dabei halten wir uns an die offizielle Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und verbieten zusätzlich weitere Substanzen, welche wir als problematisch erachten.
Die SNBF macht regelmässige Dopingkontrollen. Vor dem Wettkampf finden vertiefte Polygraphentests und/oder Urintests nach WADA Protokoll statt. Zusätzlich müssen die drei Erstplatzierten jeder Klassen eine Urinprobe abgeben.

Unter dem Jahr finden in unregelmässigen Abständen unangekündigte Urintests statt. Diese erfolgen nach dem Zufallsprinzip oder auf Verdacht hin.
Alle Testverfahren werden von unabhängigen Expertenteams mit entsprechender fachlichen Qualifikation durchgeführt.
Die Polygraphentests erfolgen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mit einer Genauigkeit von weit über 90%. Die Urintests werden strikte nach WADA Protokoll durchgeführt und die Proben in einem WADA akkreditierten Labor analysiert.

Doping Tests

Polygraphentest

Eine Anzahl Athletinnen und Athleten wird vor dem Wettkampf zu einem vertieften Polygraphentest aufgeboten. Der Test findet 1-2 Tage vor dem Wettkampf statt und wird von Experten aus der Schweiz durchgeführt und ausgewertet. Klassensieger, welche im Vorfeld nicht getestet wurden, absolvieren diesen Test im Nachgang.

Urintest

Direkt nach der Rangverkündigung müssen die drei Erstplatzierten jeder Klasse eine Urinprobe abgeben. Diese wird von einem Expertenteam aus Deutschland erhoben und durch ein unabhängiges WADA akkreditiertes Labor ausgewertet. Die Platzierungen und Ranglisten sind erst nach Bekanntgabe der Resultate offiziell gültig.

Off-Season

Die SNBF führt ausserhalb der Wettkampfsaison in unregelmässigen Abständen Dopingkontrollen durch. Die Auswahl der Athleten, die getestet werden, erfolgt nach dem Zufallsprinzip oder auf Verdacht hin. Ein positiver oder ein verweigerter Dopingtest wird nach den Vorgaben der Dopingkommission sanktioniert.

Dopingliste

Die SNBF haltet sich an die offizielle Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und verbietet zusätzlich weitere Substanzen, welche als problematisch erachtet werden. Die aktuelle Dopingliste der SNBF findet ihr unter Dokumente. Zudem möchten wir auf folgende Substanzen hinweisen:

DMAADMAETestosteron
DMAA (Dimethylamylamin) ist eine amphetaminähnliche Substanz und wird unrechtmässig in Nahrungsergänzungsmitteln und Produkten für Sportler als „Fat burner“, Appetitzügler oder Wachmacher eingesetzt. DMAA wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann zu Blutdruckanstieg, Atemnot und Herzrasen bis zum Herzinfarkt führen. DMAA ist in der Schweiz nicht zugelassen und steht auf der Dopingliste der SNBF. Die Einnahme ist während 4 Monaten vor einer Wettkampfteilnahme verboten. Die Substanz wird auch unter den Namen Methylhexanamin oder Geranium Extrakt eingesetzt.
DMAE (Dimethylaminoethanol) hingegen ist erlaubt. Diese Substanz hat kein gesundheitsgefährdendes Potential. Einzelne Studien weisen darauf hin, dass die Substanz die Hirnleistung verbessern kann und möglicherweise für Alzheimer-Patienten gesundheitliche Vorteile bringt. Die Substanz wird, vermutlich wegen der ähnlich klingenden Abkürzung, neuerdings in verschiedenen Nahrungsergänzungen, insbesondere sog. „Fat burnern“ eingesetzt. Eine fettstimulierende Wirkung ist von dieser Substanz jedoch nicht zu erwarten.
Testosteron ist in jeglicher Form und in jeder Darreichungsform (z.B. Injektion, Pflaster, Gel) verboten. Dies gilt auch, wenn eine ärztliche Verschreibung vorliegt (z.B. bei Hormonersatztherapie).

Supplemente

Supplemente, die aus dem Ausland oder von unbekannten Anbietern bestellt werden, bergen ein hohes Risiko von Verunreinigungen, die zu positiven Dopingtestresultaten führen können.

Auch können ausländische Produkte Substanzen enthalten, deren Verwendung gemäss der Dopingliste der SNBF verboten ist.

Die Ursache eines positiven Tests ist jedoch irrelevant und führt in jedem Fall zu einer Sanktion, sprich, in der Regel zu einer Sperrung von zwei bis sieben Jahren, abhängig von der gefundenen Substanz.
Wir empfehlen deswegen, nur Produkte zu verwenden, welche offiziell in der Schweiz zugelassen sind. Wir empfehlen unsere langjährigen Aussteller und Sponsoren zu berücksichtigen.

FAQ

Welche Tests macht die SNBF?
Was wird beim Polygraphentest gemacht?
Wie kann ich mich gegen verunreinigte Supplemente schützen?
Wieso macht die SNBF keine Blutanalysen?
Wieso macht die SNBF keine Haaranalysen?
Wieso werden die Namen der Dopingsünder nicht publiziert?