Wir kämpfen gegen Doping

An den Meisterschaften der SNBF dürfen nur Athlet/innen teilnehmen, die seit mindestens 7 Jahren keine verbotenen Substanzen zu sich genommen haben. Dabei halten wir uns an die offizielle Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und verbieten zusätzlich weitere Substanzen, welche wir als problematisch erachten.

Die SNBF macht regelmässige Dopingkontrollen. Jede/r Athlet/in wird vor dem Wettkampf zum Polygraphentest aufgeboten, und die drei Erstplatzierten jeder Klasse müssen eine Urinprobe abgeben. Zudem werden ausserhalb der Wettkampfsaison unangekündigte Urintests durchgeführt.

Doping Tests

Polygraphentest

Jede Athletin und jeder Athlet wir vor dem Wettkampf zum Polygraphentest aufgeboten. Der Test findet 1-2 Tage vor dem Wettkampf statt und wird von einem Experten aus den USA durchgeführt und ausgewertet. Erst ein bestandener Polygraphentest berechtigt zur Teilnahme am SNBF Wettkampf.

Urintest

Direkt nach der Rangverkündigung, müssen die drei Erstplatzierten jeder Klasse eine Urinprobe abgeben. Diese wird durch ein unabhängiges WADA akkreditiertes Labor getestet und ausgewertet. Die Platzierungen und Ranglisten sind erst nach Bekanntgabe der Resultate offiziell gültig.

Off-Season

Die SNBF führt zudem Dopingkontrollen ausserhalb der Wettkampfsaison durch. Die Auswahl der Athleten, die getestet werden, erfolgt nach dem Zufallsprinzip oder auf Verdacht hin. Ein positiver oder ein verweigerter Dopingtest wird nach den Vorgaben der Dopingkommission sanktioniert.

Dopingliste

Die SNBF haltet sich an die offizielle Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und verbietet zusätzlich weitere Substanzen, welche als problematisch erachtet werden. Die aktuelle Dopingliste der SNBF findet ihr unter Dokumente oder direkt hier. Zudem möchten wir auf folgende Substanzen hinweisen:

DMAADMAETestosteron
DMAA (Dimethylamylamin) ist eine amphetaminähnliche Substanz und wird unrechtmässig in Nahrungsergänzungsmitteln und Produkten für Sportler als „Fat burner“, Appetitzügler oder Wachmacher eingesetzt. DMAA wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann zu Blutdruckanstieg, Atemnot und Herzrasen bis zum Herzinfarkt führen. DMAA ist in der Schweiz nicht zugelassen und steht auf der Dopingliste der SNBF. Die Einnahme ist während 4 Monaten vor einer Wettkampfteilnahme verboten. Die Substanz wird auch unter den Namen Methylhexanamin oder Geranium Extrakt eingesetzt.
DMAE (Dimethylaminoethanol) hingegen ist erlaubt. Diese Substanz hat kein gesundheitsgefährdendes Potential. Einzelne Studien weisen darauf hin, dass die Substanz die Hirnleistung verbessern kann und möglicherweise für Alzheimer-Patienten gesundheitliche Vorteile bringt. Die Substanz wird, vermutlich wegen der ähnlich klingenden Abkürzung, neuerdings in verschiedenen Nahrungsergänzungen, insbesondere sog. „Fat burnern“ eingesetzt. Eine fettstimulierende Wirkung ist von dieser Substanz jedoch nicht zu erwarten.
Testosteron ist in jeglicher Form und in jeder Darreichungsform (z.B. Injektion, Pflaster, Gel) verboten. Dies gilt auch, wenn eine ärztliche Verschreibung vorliegt (z.B. bei Hormonersatztherapie).

Supplemente

Aus dem Ausland und via Internet bestellte Supplemente bergen ein hohes Risiko von Verunreinigungen, die zu positiven Dopingresultaten führen können. Die Ursache eines positiven Tests ist jedoch irrelevant und führt in jedem Fall zu einer Sanktion.

Wir empfehlen deswegen stets nur die Produkte zu verwenden, welche offiziell in der Schweiz zugelassen sind. Als zusätzliche Sicherheit empfehlen wir die Kölner Liste, welche eine Datenbank der auf Dopingsubstanzen getesteten Supplemente bietet.

FAQ

Welche Tests macht die SNBF?
Was wird beim Polygraphentest gemacht?
Wie kann ich mich gegen verunreinigte Supplemente schützen?
Wieso macht die SNBF keine Blutanalysen?
Wieso macht die SNBF keine Haaranalysen?
Wieso werden die Namen der Dopingsünder nicht publiziert?